Informationen für Musiker

Mandy's Lounge ist eine kleine Kneipe/Bar (70m2, "Bühnenbereich von ca. 4x2 m) in der regelmäßig Live-Veranstaltungen mit "handgemachter" Musik stattfinden. Bei unseren Konzerten sind Drumcomputer tabu; Halbplayback, Sampler und Loops (mit Ausnahme von Live Looping) unerwünscht.

Grundlegend muss gesagt werden, dass die Lounge sich selbst finanzieren muss und wir keine Zuschüsse durch öffentliche Stellen bekommen.
Daher führen wir nur Veranstaltungen durch, bei denen wir erwarten, dass eine gewisse Anzahl an Gästen kommt.

Hardware

Zur ständigen Ausstattung von Mandy's Lounge gehören

  • zwei für die Räumlichkeiten ausreichend dimensionierte Beschallungsanlagen
    • 220 W (100 W aktiver Subwoofer, 2 x 60 W passives Top) bzw. 
    • 340 W (2 x 170 W aktive Fullrange Lautsprecher), 
  • ein 12-Kanal Mischpult (6 Mikrofoneingänge mit 48 V Phantomspeisung - 2 Kanäle alternativ als Stereoeingang nutzbar, 4 Stereoeingänge), 
  • 4 aktive DI-Boxen, 
  • 4 dynamische Gesangsmikrofone inkl. Mikrofonstative mit Galgen, 
  • 1 Kondensatormikrofon zur Instrumentenabnahme inkl. Mikrofonstativ mit Galgen,
  • 1 Klavier (Rippen, Baujahr zw. 1964 und 1966)
  • 1 Cajon (Schlagwerk CP 130 X-One)

GEMA

Wir melden jede Veranstaltung ordnungsgemäß bei der GEMA (BD Wiesbaden) an.
Jede Formation hat uns nach der Veranstaltung die Titelliste in Form der "GEMA Musikfolge für Einzelveranstaltungen" auszuhändigen.
Das entsprechende Meldeformular kann über Mandy's Lounge bezogen werden.

Gagen

Da wir keinen Eintritt verlangen, können wir nur geringe Gagen zahlen.
Neben der Gage übernimmt Mandy's Lounge, mit Ausnahme der üblichen Veranstaltergebühren (bspw. GEMA), keine weiteren Kosten (Reisekosten, PA-Miete, PA-Techniker etc.).

Mandy's Lounge behält sich bei Festgagen das exklusive Recht vor, eine Hut-Sammlung zur der Minderung der Aufwendungen durchzuführen.

Ist mit dem Künstler eine Hutgage vereinbart, so hat der dieser selbst für die Erhebung der Gage zu sorgen. Der Künstler kann Mandy's Lounge zur Erhebung der Gage (Hut-Sammlung) beauftragen.
Die Hut-Sammlung erfolgt in diesem Fall ausschließlich im Namen und im Auftrag des Künstlers.

Auftrittskonditionen

Ankunft, Aufbau und Soundcheck: zwischen 17 Uhr und 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Spätestes Ende: 23 Uhr

Spielzeit

Mindestens 1h30 Nettospielzeit, aufgeteilt in mehrere Sets à 45 Minuten, dazwischen Pausen ca. 10-15 Minuten.

Lautstärke

Keine Rockkonzertlautstärke und den Verhältnissen des Kneipenbetriebes angepasst (piano, mezzopiano, mezzoforte).

Keine Verstärkung oder Mikrofonierung von Instrumenten, die das nicht unbedingt benötigen (bspw. Schlagzeug, Percussion, Blechblas- und das Gros der Holzblasinstrumente etc.)
Bei Schlagzeugen ist die Verwendung von Hot Rods, Tala Wands oder Brushes o.ä. erwünscht.

Die Gesamtlautstärke und die Pegel der Instrumente sind, aufgrund der innerstädtischen polizeilichen Vorschriften, auf Weisung des Veranstalters zu senken.

Catering

Mandy's Lounge stellt den Musikern Getränke aus dem aktuellen Angebot in angemessenem Umfang zur Verfügung.
Vom Freiverzehr ausgeschlossen sind Spirituosen, Cocktails, Longdrinks, Schaum- und Flaschenweine.

 

Zusatzinformation für Jam-Sessions

Die Teilnahme an einer Jam-Session erfolgt unentgeltlich.

Die Session beginnt um 20 Uhr und endet um 23 Uhr.


Schwerpunkt der Jazz Jam Session bilden "Jazz Standards", gerne auch mit freier Interpretation und Improvisation.
Die Pausen bieten Gelegenheit zur Darbietung einiger Stücke (2-3) anderer Musikgenre.
Insbesondere ist aber die Jam Session kein Forum zur Eigenpräsentation bestehender Gruppen oder Bands.
Es geht um die Musik, die in dieser Besetzung nur an diesem Abend existiert und sich je nach Mitspielern immer wieder neu formt.

Zwischen Publikum und aktiven Musikern soll eine klar erkennbare Trennung bestehen.
Grundsätzlich ist ein mitspielen aus dem Publikumsbereich unerwünscht.
Wer ein Stück mitspielen möchte, geht auf die Bühne und ist somit klar als aktiver Musiker zu erkennen.

Ist der Bühnenbereich voll, sind aller Wahrscheinlichkeit nach ausreichend Aktive vorhanden.
Die Besetzung kann auch mal klein sein, um einfach ein wenig für Abwechslung zu sorgen.
Jede Formation sollte 2-3 Stücke spielen und dann wechseln.
Während eine Formation spielt, kann sich die nächste Formation schon finden und die geplanten Stücke absprechen.

Die Lautstärke sollte eher leise und den Verhältnissen des Kneipenbetrieb angepasst sein.
Keine Verstärkung oder Mikrofonierung für Instrumente, die das nicht unbedingt benötigen.
Die Gesamtlautstärke sollte sich dabei idealerweise an den akustischen Instrumenten orientieren.

Bis auf Weiteres gestatten wir bei den Session keine Djembé (mehr).